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Natürliches Deo selber machen


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Disclaimer: In diesem Artikel berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen mit ätherischen Ölen und gebe Produktempfehlungen weiter. Meine Ratschläge ersetzen weder Arzt noch Apotheker! Solltest du ernste gesundheitliche Probleme haben, dann berate dich vor der Anwendung ätherischer Öle lieber mit deinem Arzt oder HP.


Es gibt Menschen, die finden Deodorant komplett überflüssig und es gibt die, die nicht ohne leben können. Ich zähle eher zu Ersteren, wollte aber schon immer eine selbstgemachte Deo Creme ausprobieren. Also habe ich es kurzerhand umgesetzt!


Natürliches Deo selbst herstellen ist kein Hexenwerk


Zutaten und Mengenangaben (für 100 ml Deo Creme): 

  • 3 EL kalt gepresstes Kokosöl
  • 4 EL Backpulver oder Natron
  • 3 EL Maisstärke
  • ätherische(s) Öl(e) deiner Wahl
  • einen Glastiegel (z.B. ein altes Marmeladenglas)



Backpulver oder Natron?

In der Regel macht es keinen Unterschied, was du benutzt. Ich habe in diesem Rezept Backpulver verwendet, aus dem einfachen Grund, weil ich kein Natron mehr hatte… Im Backpulver ist ebenfalls Natron enthalten. Die restlichen Inhaltsstoffe vom Backpulver bräuchtest du für dein natürliches Deo eigentlich nicht. Falls du Natron verwendest, dann achte darauf, dass du nur ein Drittel der Mengenangabe des Backpulvers benutzt. Ansonsten löst das Natron sich nicht auf.


Warum gerade diese Zutaten?


  • Kokosöl:


Kalt gepresstes Kokosöl ist reich an Mineralien, Antioxidantien und Vitaminen. Es verleiht deinem natürlichen Deo den “Schmiereffekt”. Allerdings musst du wissen, dass natives Kokosöl bei wärmeren Temperaturen schmilzt. Das heisst, dass deine Deo Creme im Sommer wesentlich flüssiger ist als an kalten Tagen. Damit das nicht passiert, rate ich dir dein Deo im Kühlschrank zu lagern. Dann bleibt die Creme schön geschmeidig.


  • Natron / Backpulver


Natron neutralisiert Säure. Im Falle unseres Deos bricht das Natron den Schweißgeruch. Theoretisch könntest du dir auch eine Prise Natron mit feuchten Fingern unter die Achseln schmieren um den Schweißgeruch zu verhindern. Unser natürliches Deo spendet deinem Körper aber noch weitere Zusatzstoffe und Vitamine.


  • Maisstärke


Die Maisstärke dient eigentlich nur als Verdickungsmittel. Sie macht dein natürliches Deo fester. Hier musst du selbst entscheiden, ob du ein festes Deo (z.B. für einen Stick) haben möchtest oder eine geschmeidige Creme im Glas.


  • Ätherische Öle


Die Öle dienen dem Duftbouquet deines Deos. Allerdings nicht nur! Ätherische Öle haben weitaus mehr Vorteile als nur einen angenehmen Duft.  Ich habe mich bewusst für drei ätherische Öle entschieden: Teebaum, Weihrauch und Lavendel


Teebaum-Öl hat antibakterielle Eigenschaften. Also perfekt gegen Schweiß! Des Weiteren fördert es die Heilung von kleinen Wunden, die du dir vielleicht während der Rasur deiner Achselhöhlen zugeführt hast.

Weihrauch-Öl duftet einfach göttlich… Und genau das ist der Punkt! Früher wurde Weihrauch ausschließlich den Königen vorbehalten und den Göttern als Opfergabe gebracht. Denn die Menschen kannten damals schon die heilende Wirkung des kostbaren Harzes. Weihrauch ist ebenfalls gut für die Haut, lässt sie strahlen und hält sie jung.

Lavendel-Öl hat neben seinem unverwechselbaren Geruch noch eine beruhigende Eigenschaft. Das Öl unterstützt ebenfalls die Heilung kleiner Wunden und Hautverunreinigungen. Alternativ zum Lavendel-Öl wäre auch Ylang-Ylang eine gute Wahl.

Wie stelle ich mein natürliches Deo her?


  1. Zuerst machst du dir ein Wasserbad aus einem Topf mit heissem Wasser und einer Schüssel obendrauf. In die Schüssel gibst du dann das Kokosöl und wartest bis es vollständig flüssig geworden ist.
  2. Danach gibst du vorsichtig das Backpulver / Natron und die Maisstärke hinzu und rührst alles mit einem Schneebesen um. Solange, bis du eine geschmeidige Masse hast.
  3. Jetzt merkst du auch, ob die Konsistenz deiner Deo Creme passt oder nicht. Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen!
  4. Nun muss die Creme erst einmal abkühlen. Tausche dazu das warme gegen kaltes Wasser in deinem Topf aus oder stelle die Creme kurz in den Kühlschrank.


Tipp:

Ätherische Öle mögen keine Hitze. Um die kostbaren Inhaltsstoffe zu bewahren, solltest du sie erst hinzufügen, wenn alles etwas abgekühlt ist.


Dann kannst du die ätherischen Öle hinzugeben.


Achte bei ätherischen Ölen immer auf die Proportionen! Erstens sind die Öle zu teuer um sie unnütz zu verschwenden. Zweitens kann zu viel Öl zu Hautirritationen oder anderen allergischen Reaktionen führen. Wenn du keine Erfahrung mit ätherischen Ölen hast, dann teste es zuerst mit einem Tropfen ätherischem Öl und einem Trägeröl (z.B. Kokos) auf einer Hautstelle.


Für Kosmetik Artikel mache ich eine 2% Verdünnung.


Für 100 ml Deo Creme heisst das 36 Tropfen ätherisches Öl:

  • 18 Tropfen Teebaum-Öl
  • 6 Tropfen Weihrauch-Öl
  • 12 Tropfen Lavendel-Öl


Wenn du eine empfindliche Haut hast, dann tu lieber nur die Hälfte der Tropfen oder weniger in dein Deo rein.


Zum Abschluss füllst du dein natürliches Deo in einen Glastiegel und stellst es erneut zum Abkühlen in den Kühlschrank. Dort kannst du es dann auch gleich aufbewahren oder du lagerst es an einem anderen kühlen Ort deiner Wahl.


Das natürliche Deo ist, wie so viele DIY-Artikel, auch eine wunderbare Geschenkidee.

Viel Spass beim Nachmachen!



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